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Arbeitsrecht

Von Rechtsanwalt Alexander Bredereck

Berlin, 23.07.2013: Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin

Aus dem Inhalt:
Ein Bei­trag von Alex­an­der Bre­der­eck, Fach­an­walt für Ar­beits­recht Ber­lin Pres­se­mel­dung zu­fol­ge sol­len bei der Com­merz­bank 5200 Stel­len weg­fal­len … Nach An­ga­ben des Han­dels­blatts ha­ben sich die Com­merz­bank und der Be­triebs­rat der Com­merz­bank dar­auf ge­ei­nigt, dass kon­zern­weit mehr als 5000 Stel­len weg­fal­len … Ei­ne Kla­ge lohnt sich auch, wenn be­reits ein So­zi­al­plan be­steht.
Pressemeldung zufolge sollen bei der Commerzbank 5200 Stellen wegfallen. Nach Angaben des Handelsblatts haben sich die Commerzbank und der Betriebsrat der Commerzbank darauf geeinigt, dass konzernweit mehr als 5000 Stellen wegfallen. Bereits im Januar hatte die Commerzbank den Abbau von 4000 bis 6000 Vollzeitstellen angekündigt. Für die Kosten des Stellenabbaus hat die Bank wohl Rückstellungen in Höhe von knapp 500.000.000 Euro gebildet. Der Sozialplan soll Abfindungsregelungen enthalten, die für ältere Angestellte weniger attraktiv sind, als in früheren Programmen.

Fachanwaltstipp Arbeitnehmer:

Wenn Ihnen eine Kündigung zugeht, haben Sie nur drei Wochen für die Erhebung einer Kündigungsschutzklage. Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz erhalten oder sich eine gute Abfindung für den Verlust des Arbeitsplatzes sichern wollen, müssen Sie die Klage rechtzeitig einreichen.

Eine Klage lohnt sich auch, wenn bereits ein Sozialplan besteht. Regelmäßig kann die Abfindung noch erhöht werden. Des Weiteren kann die konkrete Berechnung der Höhe der Abfindung nach dem Sozialplan verbindlich für beide Parteien geklärt werden. Darüber hinaus können viele wichtige Regelungen (Zeugnisinhalt, Möglichkeit des früheren Ausstiegs) verhandelt werden. Schließlich wird ein gerichtlicher Vergleich als Titel geschaffen.

20.7.2013

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin

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